SV Bothmer-Norddrebber von 1949 e.V.
SV Bothmer-Norddrebber von 1949 e.V.

Chronik der Sportvereinigung    Bothmer-Norddrebber von 1949 e.V.

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1949

  • Der Sportverein Bothmer wurde am 19. Juni 1949 gegründet.
  • Familie Rotermund verpachtete dem neuen Verein ein kleines Stück Wiese.
  • Am Anfang wurden zwei Herren- und eine Jugendmannschaft sowie eine Knabenmannschaft gemeldet.

1950

  • erfolgte die Namensänderung und Aufnahme der Sportfreunde aus dem benachbarten Norddrebber.
    • Dort gab es bereits seit 1928 eine Fußballmannschaft, die im selben Jahr auch Meister wurde.
      • Gespielt wurde auf einer Wiese nahe der Gastwirtsfamilie Bohm (Norddrebber).
      • Diese unterstützte neben Friedrich Laue und Gustav Ridder die Mannschaft maßgeblich.
      • Ab 1929 spielte "Grün-Weiß Norddrebber" in der 1. Kreisklasse des Gaus Böhmetal.
        • Da beim letzten Spiel die Spielerpässe vergessen wurden, beraubte man sich selbst um die Chance auf den nächsten Titel.
      • Im Zuge der Mobilmachung zum 2. WK wurde die personell stark geschwächte Mannschaft abgemeldet.
      • Nach dem verloreren Krieg konnte kein neuer Fußballplatz gefunden werden, so kam es zum Verbund.
    • Seitdem treten beide Orte als "Sportvereinigung Bothmer-Norddrebber von 1949" an.
    • Erstbesetzung der Vereinsämter:
      • Karl Schomburg (1. Vorsitzender)
      • Theo Lampe (2. Vorsitzender)
      • Heinrich Rotermund (Kassierer)
      • Hugo Seger (Schriftführer)
      • Werner Oelscher (Spartenleiter)
      • Kurt Pfauder (Jugendwart)
      • Diese Personen wurden später auf der 1. Jahreshauptversammlung bestätigt.
        • Mit Ausnahme des zurücktretenden 1. Vorsitzenden, fortan führte Hans Wrede den Verein.

1956

  • Gründung der Damenhandballmannschaft
    • Erfolge: 1958 Kreismeister & 1959 Pokalsieger
    • 1960 Abmeldung des Damenhandballteams

1962-1963

  • Von Winter 1962 bis Sommer 1963 ruhte der Betrieb.
    • Der Mitgliederverlust riss Lücken in den Haushalt des Vereins, der daraufhin Mannschaften abmelden musste.
    • Die damaligen Gemeinden Bothmer & Norddrebber bezuschussten fortan die Jugendförderung, so konnte der sportlichen Betriebs wieder aufgenommen werden.

1965

  • trafen sich erstmals Norddrebberaner im Saal Bohm für Tischtennispartien.
    • Die Gemeinde Norddrebber stellte eine zweite Platte zur Verfügung.
  • Edmund Kroll gilt als Gründer und großer Förderer der Sparte.
  • Im darauffolgenden Sommer 1966 konnte die aufblühende Sparte in den Verein eingegliedert werden.

1970

  • Die Tischtennis-Spielenden stiegen in kurzer Zeit von der 2. Kreisliga und die 2. Bezirksliga auf.
    • Auch die Jugend war erfolgreich: 1970 wurde sie Kreismeister.
  • In der Folge verließen viele gute Spieler den Verein.
    • Draufhin musste eine TT-Gemeinschaft mit dem Nachbarort Schwarmstedt gebildet werden.
  • Die Alt-Herren Mannschaft wurde reaktiviert.
  • Generell gab es viele An- und Abmeldungen von Mannschaften.
    • Die Bereitstellung für die Bundeswehr hatte dabei großen Einfluss.

1972

  • konnte die Eintragung ins Vereinsregister („e.V.“) erzielt werden.
  • Dazu wurde ein Erbbauvertrag über ein 1,2 Hektar großes Gelände an der Schulstraße abgeschlossen.
    • Dort sollte das Sportheim sowie der A-Platz entstehen.
  • Bis zur Fertigstellung nutzte der Verein auch weiterhin die Rotermund-Wiese.
    • Allerdings besaß diese keine sanitären Anlagen und nur kleine Baracken zum Umkleiden.
    • Außerdem wurde der Platz bei Hochwasser der angrenzenden Leine häufig überflutet

1973

  • erfolgte die Grundsteinlegung für das Clubheim. Werner-Bartsch wurde Leiter des Clubheims.
  • Der Bau erfolgte größtenteils in Eigenleistung und Eigenregie.
    • Erwachsene Mitglieder wurden zu Arbeitsstunden verpflichtet.
      • Dies wurde nichtsdestotrotz positiv und als gemeinschaftsförderlich aufgefasst.
    • Die Kosten dafür trug zu einem Großteil die Gemeinde Bothmer.
  • Die Fußballer wurden Kreismeister und Kreispokalsieger.
    • Die hochgezogenen A-Jugend hatte einen sehr großen Anteil am Erfolg.
  • Es enstand eine Freundschaft mit dem französischen Verein „Espérance de Condé“ in der Normandie.
    • Maßgeblich beteiligt daran war und ist der Norddrebberaner Ernst Grigo.
    • Seitdem gibt es fast jährlich Treffen: Im Fokus stehen Kultur, Sport und Gemeinschaft.

 

1974-1977

  • In dem Zeitraum wurde eine zeitlich begrenzte Jugendspielgemeinschaft mit Schwarmstedt gegründet.
    • Nur so konnte die A-Jugend in der Bezirksliga gehalten werden.

1976

  • Vollendung des Clubheims an der Schulstraße.

1977

  • Sportgelände-Erweiterung: Das Grundstück des heutigen B-Platzes wird gepachtet.
  • Reaktivierung der Alten Herren

1978

  • Nun endet nach dem Spielbetrieb auch der Trainingsbetrieb auf der Rotermund-Wiese.

1979

  • Die Jugendspielgemeinschaft (JSG) Leinetal wird ins Leben gerufen.
    • Die Vereine aus Bothmer, Essel und Schwarmstedt (später auch Buchholz/Aller) vereinen ihre Jugendarbeit.
    • Fortan werden die Jahrgänge in der Jugend zusammengeführt und nach der A-Jugend wieder aufgeteilt.
      • Die Aufteilung der Nachwuchsspieler war teilweise sehr umkämpft.

1980

1985

  • Der Samtgemeinde-Pokal wird durch Henning Stapf ausgerufen.
    • Über viele Jahre hinweg messen sich die Samtgemeinde-Schwarmstedt-Mannschaften in der Saisonvorbereitung. In Zeiten der Eintracht existiert der Pokal nicht mehr.

1987

  • Entstehung der Bothmeraner Tennissparte.

1989

  • Einweihung des Tennisheims hinterm B-Platz mit Umkleide und Geräteraum sowie zwei Plätzen.
  • Fußballer werden im gleichen Jahr Kreispokalsieger und Kreismeister (plus Aufstieg in Bezirk).

1997

  • Gründung der Darts-Sparte.

1999

  • Erweiterung des Sportheims
    • Die Kosten wurden zu 50% vom Verein getragen, der Rest wurde durch öffentliche Gelder finanziert.

 

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Quellen:

Hildebrand, Thorsten & Bartsch, Werner (2001): Der Sportverein Bothmer/Norddrebber von 1949. In: Ternes, Waldemar (Hrsg.), Bothmer. Reise durch die Geschichte. Kein Verlag oder Ort angegeben, Seiten 109-111.

 

Schiesgeries, Fritz (1990): Sportvereine. In: Arbeitskreis 1000-Jahre-Norddrebber (Hrsg.), Norddrebber 990-1990. Arbeitskreis 1000-Jahre-Norddrebber. Walsrode: Druckerei G. Gronemann, Seiten 310-314.